(M)Eine Vision vom WIR

Ein WIR, das nicht durch Abhängigkeit, Hoffnung und Erwartung, sondern durch Freiheit, Freude und Frei-Willigkeit entsteht.

Ein WIR, das nicht durch Verantwortung tragen lebt, sondern durch Selbstverantwortung getragen wird.

Ein WIR, das wir nicht zusammen bringen müssen, weil wir noch nie getrennt waren.

Ein WIR, in dem es keinen Mangel und kein Fehlen gibt, weil im WIR alles vorhanden ist.

Wir müssen diese Gemeinschaft nicht erschaffen. Wir waren schon immer zusammen auf dieser Erde. Wir sind eine grosse Familie. Und dabei geht es nicht an erster Stelle um Helfen und Unterstützen, sondern um die Freude miteinander, etwas gemeinsam Erschaffen, möglich machen.

Statt immer im Hilfsmodus zu sein, dürfen wir Ermächtigen – wir sind sooo mächtig, wenn wir in unserer Kraft und in der eigenen Energie sind.

Ich glaube nicht an das Gute im Menschen, ich weiss, dass wir einfach ALLES sind!!!

Und gut oder freundlich oder grosszügig zu sein ist nichts, was wir lernen können. Es ist die natürliche Folge von echt sein dürfen, von Fehler machen dürfen…

Wir dürfen unsere Definitionen von gut und schlecht, falsch und richtig sein lassen, weil wir damit die Welt erschaffen, die wir nicht wollen.

Wenn nur das Gute richtig ist, dann muss das Schlechte falsch sein. Und diese Bewertung des falsch Seins ist der grosse Konflikt in dieser Welt.

+ und – bringt erst den Strom zum fliessen. Erst wenn beides zusammenkommen darf, löst sich die Polarität darin auf. Licht entsteht nicht nur durch das Gute, sondern + und – zusammen ergibt etwas viel Höheres.

Wir sind erst ein WIR im Lebensstrom durch Integration, nicht durch Ausmerzung und Abschottung.

Und ja die Integration wird auf der Welt ausgeführt. Aber die beeinflusst den Frieden und die Freiheit nicht. Warum haben wir im 21. Jahrhundert mit all dem Know-How keinen Frieden erschaffen und Krankheiten besiegt. Weil all das nicht im Aussen vollzogen werden kann.

Weil es um den Menschen geht, der endlich menschlich werden darf.

Weil die Integration in uns vollzogen werden muss. Weil das Schlechte und scheinbar Falsche in uns integriert werden muss, erst dadurch zeigt sich die Menschlichkeit.

Wir dürfen aufhören bei Menschlichkeit immer nur an FürSorge zu denken.

Wir dürfen aufhören uns Sorgen zu machen, weil uns das in der Angst gefangen hält. Und somit kommen wir nie aus diesem Strudel raus.

Menschlichkeit bedeutet,

– dass sich jeder auf seine Art entwickeln darf, ohne ihn in ein festes oder gut gemeintes Bild zu pressen.

– dass wir ohne Bewertung auf Menschen schauen.

– dass wir unser Richtig sein nicht besser machen, wenn wir andere falsch machen.

Egal was Menschen tun, sie tun es innerhalb ihrer Freiheit. Und wenn wir uns gegenseitig die Freiheit nehmen oder Grenzen aufbauen und wahren, müssen wir uns nicht wundern, dass der hinter dem Zaun sich ausgeschlossen fühlt und um sein Recht ein Mensch zu sein kämpft oder darauf aufmerksam macht.

Menschlichkeit ist die Fähigkeit, menschlich zu sein. Alle Gefühle willkommen zu heissen und auch da nichts als falsch oder richtig zu bewerten. Unsere Gefühle sind unsere Werkzeuge, die einzigen, die wir wirklich haben.

Sie sind da, um zu reinigen und zu klären (Traurigkeit).

Sie sind da, um die eigene Energie zu kennen und kraftvoll zu sein (Wut).

Sie sind da, um achtsam und bewusst zu sein (Angst).

Und sie sind da, um die grösste Energie im Körper fürs Miteinander, als Kompass, Navigation und Manifestation zu nutzen (Freude).

Mehr gibt es nicht, alle Emotionen sind der Cocktail aus diesen unterdrückten Gefühlen. Emotionen sind nicht echt, wir haben sie nur romatistiert.

Und Liebe hat nichts mit Mögen und Leidenschaft zu tun. Wir haben die Liebe romantisiert! Liebe ist alles! Liebe ist das VER-MÖGEN alles zu akzeptieren, alles als das anzunehmen und wahrzunehmen, was wirklich da ist.

Damit erschaffen wir den Lebensstrom.

Die Leinwand der Zukunft ist weiss, wir dürfen darauf projezieren, was wir wollen, aber nicht, was passieren muss! Die Zukunft ist rein, wir machen sie mit unseren Ängsten, Vorstellungen und Befürchtungen zu etwas, was sie (noch) nicht ist. Morgen gibt es noch nicht! Wir sind HEUTE für das MORGEN verantwortlich!

Wir dürfen REIN werden, deswegen schau auf die Erde und sieh, welche Gefühle sie gerade mit den vorhandenen Ereignissen ermöglicht.

Es ist unsere Verantwortung, nicht in die Verurteilung zu gehen, sondern die Gefühle, die die Ereignisse auf der Erde hervorrufen in unser Herz zu lassen, diese Gefühle in uns zu erlauben.

Wir sind alle ein Beitrag – im Guten, wie im Schlechten! Wenn wir das übersehen, entsteht kein Licht!

Unser Herz kann alles, unsere Liebe kann alles. Dein Herz kann nicht gebrochen oder verletzt sein, es ist nur die Mauer, die ins Wanken kommt, die mit all dem Trigger in der Welt seine Risse bekommt.

Ja, herzlich willkommen Herzmauern einreißen!

Das alles geschieht nur nur durch die Integration unseres eigenen Leidens.

Alles ist immer richtig!

Das ist Menschlichkeit, die Fähigkeit menschlich mit uns selbst umzugehen!

Warum wir dazu fähig sind, die Welt im WIR zu erleben?
Ganz einfach, weil wir Menschen sind!

Sonntags-Gedanken von Mona